gleiche höhe ist kein abseits

ein kleines museum des zufalls

Kategorie: Open Source (Seite 1 von 4)

code is poetry

Nightpflücking

Nightpflücking
In der Nähe von Bornheim gibt es ein Feld, wo man 24 Stunden lang Blumen pflücken kann. Sehr praktisch, wenn man für Allerheiligen noch ein paar Dahlien braucht. Alles, was man machen muss, ist ein paar Euro in eine Kasse am Rand des Felds einzuwerfen. Die steht da aber ähnlich unaufdringlich rum wie der „Donate“-Button auf manchen Open-Source-Websites. Weiterlesen

Zotero

Über die Arbeit an ein paar Firefox-Erweiterungen für den wissenschaftlichen Einsatz hab ich hier schon mal geschrieben. Das Projekt, das anfangs unter dem Namen Scholar for Firefox lief, heißt jetzt Zotero, und eine öffentliche Beta ist soeben veröffentlicht worden. Weiterlesen

Cicistampa

Ein kurzer Hinweis bei Netzpolitik bringt mich drauf, dass La Stampa einige ihrer Inhalte unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht, und zwar die der Wissenschafts- und der Bücher-Beilagen, also zwei Ressorts, wo ein flexibler Umgang mit der Freigabe und Distributionsmöglichkeit von Inhalten in der Tat besonders interessant ist. Weiterlesen

Citizen Paparazzo

Der Bürger als Paparazzo: Die Bild-Zeitung denkt das Schlagwort vom Citizen Journalism gerade auf ihre Weise zu Ende, und das konsequenter, als jeder Apologet des Web 2.0 das bisher getan hat. User generated content spart Honorare, bei Max weiß man da auch gut Bescheid.

„Die Idee stammt aus Norwegen“, behauptet die FAZ, kann allerdings „Citizm Journalism“ noch nicht so richtig buchstabieren. Wir wissen es natürlich besser, die Idee hat ihren Ursprung schließlich in den Netzwerken fröhlich quasselnder Blog-Consultants und Corporate-PR-Experten, mit denen wir täglich zu tun haben müssen.

Die sind wohl auch mit verantwortlich dafür, dass der Holtzbrinck-Verlag, wie die FAZ weiter kolportiert, eigens den Chefredakteur der Saarbrücker Zeitung nach Norwegen delegiert, um dort 50.000 Euro für ein Computerprogramm zu überweisen, das dort „seit drei Jahren im Einsatz ist“. 50.000 Euro? Für ein Computerprogramm, das vermutlich nichts anderes macht, als ein paar Bildchen und Textbausteine auf einer HTML-Seite zu arrangieren? Haben die da kein Redaktionssystem? Die Einsparpotenziale, die der Verzicht auf die Bezahlung von Fotografen verspricht, müssen wirklich enorm sein.

Anonymität und Wikipedia

Eine Art Nachschrift zur Frage nach der Privatsphäre im Web 2.0: Der Kryptograph Bruce Schneier beharrt in seiner Wired-Kolumne ganz entschieden auf dem Recht auf Anonymität. Die Einwände gegen Websites, die ihren Nutzern einen anonyme Teilnahme ermöglichen, hält er nicht für triftig: Das Problem der Wikipedia, sagt er, ist nicht die Tatsache, dass viele ihrer Artikel anonym verfaßt oder bearbeitet worden sind, sondern dass es keine klaren Verantwortlichkeiten gibt. Weiterlesen

Trackbackbug

Die Trackback-Funktion in WP 2.0 scheint ja extrem buggy zu sein: Mal gehen keine raus, dann wieder mehrere auf einmal. Gerade eben habe ich versucht, über exec-pings einen Test-Trackback auf meine Site zu setzen, und habe plötzlich eine Liste von über 100 auf dem Bildschirm, allerdings ohne Angabe des Ziels. So weit ich sehen kann, ist grade keine Site von mir geflutet worden, zumindest keine, auf die ich zuletzt Trackbacks setzen wollte – sollte das doch passiert sein: Sorry, war keine böse Absicht.

Aber ich sehe auch grade, dass ich nicht der einzige bin, der dieses Problem hat: Scheint ein hartnäckiger Bug zu sein. Und wo wir schon dabei sind: Der Empfang von Trackbacks und Pingbacks funktioniert auch nicht richtig. Wer mir einen geschickt hat und hier nicht auftaucht: Auch das ist keine Absicht, ist hier einfach nicht angekommen.

Bad Kismet

Sieht so aus, als ob es bei einigen Bloggern Probleme mit Akismet gibt. Akismet ist die Anti-Spam-Software, die Matt Mullenwegs Automattic für WordPress entwickelt hat und die in der Version 2.0 als Plugin mitgeliefert wird. Weiterlesen

Automattic For The People

Zwei Meldungen zu WordPress: Die Software wird nun ebenfalls von Yahoo! vertrieben (das war ja schon letzte Woche anläßlich des Vertriebsdeals mit Movable Type spekuliert worden). Und die Version 2.0 wird vermutlich heute oder morgen veröffentlicht: Weiterlesen

Waleswatching

Wie oft hab ich mich nicht schon an einem verregneten Tag in meinen Ohrensessel zurückgezogen und in den Diskussionsseiten der Wikipedia geblättert. Es gibt nichts Besseres, um die Stimmung aufzuheitern. Aber auch die Versionsgeschichten haben ihren Reiz. Die hin- und herwogenden Fehden, Edits und Löschaktionen sind meistens aufregender als die Artikel selbst. Weiterlesen

Firefox für Akademiker

Ein Nachtrag zur Story über den H-Bot: Dan Cohen arbeitet zur Zeit auch an einer Reihe von Erweiterungen für Firefox. Die Tools sollen den Browser „smarter“ machen und die wissenschaftliche Recherche erleichtern.

First, one tool will enable the browser to intelligently sense when its user is viewing a digital library or museum object; this will allow the browser to capture information from the page automatically, such as the creator, title, date of creation, and copyright information. Second, another tool will store and organize this information, as well as full copies of items and web pages (not just their citation information) if so desired by the user and permitted by the institution’s site, allowing the user to sort, annotate, search, and manipulate these individualized collections created for scholarly purposes.

In Cohens Blog gibt es weitere Informationen zum Projekt, und zwar hier und hier. Eine Beta-Version soll im Sommer 2006 verfügbar sein. Weitere Informationen in Zukunft unter der URI firefoxscholar.org geben (da steht im Moment noch ein Platzhalter).

Via Clioweb.

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